Gesamtprogramm

Gedenkstättenbesuch - Leichte Sprache

Mit der Machtübernahme 1933 leiteten die Nationalsozialisten unzählige Maßnahmen ein, um die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen. Endpunkt dieser Politik waren die Massendeportationen in die Vernichtungslager, die seit 1941 in vielen deutschen Städten unter den Augen der Öffentlichkeit durchgeführt wurden.

In Stuttgart sind mehrere Orte eng mit diesen Zwangsmaßnahmen verbunden.
Bei größeren Deportationen wurden die Menschen vom Inneren Nordbahnhof aus mit der Bahn abtransportiert.

Das Programm Gedenkstättenbesuch in Leichter Sprache setzt sich mit der Ausgrenzung, Diskriminierung, Verfolgung und Deportation der Juden aus Stuttgart auseinander und richtet sich an Menschen:
• mit geistiger Behinderung oder
• einer „andere[n] Art von Behinderung, die die Fähigkeit zu lesen und zu verstehen, beeinflusst,“
• mit begrenzter Bildung,
• mit sozialen Problemen oder
• deren Muttersprache „nicht der offiziellen Sprache der Gemeinschaft, in der sie leben“, entspricht

Die Teilnehmenden bekommen im Programm Raum für Gespräche und Diskussionen, die zum Nachdenken über Menschenrechte und demokratische Werte und Haltungen anregen.

Ablauf / Dauer
Das Programm wird von geschulten Mitarbeitern begleitet.
Das Programm findet an der Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung statt und dauert ca. zwei Stunden.

Frühester Beginn ist 9 Uhr, spätester 15 Uhr.
Gruppengröße mindestens 5, maximal 30 Jugendliche.

Kosten ab Schuljahr 2019/2020
4,50 € pro Teilnehmendem
(bei Gruppengröße unter 15 Personen Festbetrag von 67,50 €)

Kontakt/Buchung

Tel.: +49 711 997 859 8
Email: info(at)lernortgeschichte.de