Pädagogische Angebote

Führung zur Deportation der Jüdinnen und Juden aus Stuttgart

Nach der Machtübertragung 1933 leiteten die Nationalsozialisten unzählige Maßnahmen ein, um die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen. Endpunkt dieser Politik waren die Massendeportationen in die Vernichtungslager, die seit 1941 in vielen deutschen Städten unter den Augen der Öffentlichkeit durchgeführt wurden.

© Lernort Geschichte 2021
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In Stuttgart sind zwei Orte eng mit diesen Zwangsmaßnahmen verbunden. Bei größeren Deportationen wurden zunächst die Menschen in Hallen der ehemaligen Reichsgartenschau gesammelt und dann vom Inneren Nordbahnhof mit der Bahn abtransportiert.

Um Jugendlichen eine Auseinandersetzung mit diesen Ereignissen zu ermöglichen, bieten wir eine Führung an, bei der an ausgewählten Stationen folgende Themen behandelt werden:
  • gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen der Verfolgungspolitik
  • Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung
  • Biografien der Deportierten
  • Reaktionen der Mehrheitsbevölkerung
  • Erinnern, Gedenken und Aufarbeitung

Darüber hinaus bieten wir den Jugendlichen Raum für Gespräche und Diskussionen, die zum Nachdenken über Menschenrechte und demokratische Werte und Haltungen anregen.

Zielgruppe
Jugendliche ab 15 Jahren

Ablauf/Dauer
Die Führung wird von geschultem Personal begleitet.
Sie beginnt am Killesberg und endet an der Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung.

Die Führung dauert ca. zwei Stunden.
Frühester Führungsbeginn ist 8 Uhr, spätester 15 Uhr.

Kosten
Die Führung ist im Schuljahr 2022/23 kostenfrei, dank der Förderung durch die Eduard-Pfeiffer-Stiftung.
Sie erhalten zudem ein gedrucktes Exemplar der Unterrichtshilfe zur Expansion Japans

Kontakt/Buchung
Tel.: +49 711 997 859 8
Mobil: +49 151 55678496
Email: info(at)lernortgeschichte.de




© Lernort Geschichte
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