Führung zur Deportation der Jüdinnen und Juden aus Stuttgart

Nach der Machtübertragung 1933 leiteten die Nationalsozialisten unzählige Maßnahmen ein, um die deutschen Juden aus dem gesellschaftlichen Leben zu verdrängen. Endpunkt dieser Politik waren die Massendeportationen in die Vernichtungslager, die seit 1941 in vielen deutschen Städten unter den Augen der Öffentlichkeit durchgeführt wurden.

Führung in einfacher Sprache zur Deportation der Jüdinnen und Juden aus Stuttgart

Nach 1933 haben die Nationalsozialisten die deutschen Juden mit vielen Gesetzen aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt. Ab 1941 wurden sie in vielen Städten unter den Augen der Öffentlichkeit deportiert.

In Stuttgart sind zwei Orte für die Deportationen wichtig. Die Juden wurden erst in Hallen der Reichsgartenschau auf dem Killesberg gesammelt. Dann wurden sie vom Inneren Nordbahnhof mit der Bahn in Konzentrationslager weggebracht.

Workshop Propaganda und Ausgrenzung im Nationalsozialismus - der Stuttgarter "Judenladen"

Gemeinsam mit dem Stadtarchiv Stuttgart bieten wir einen Workshop an, der sich mit den Fragen beschäftigt: Wie kann mit antisemitischer Filmpropaganda aus der NS-Zeit umgegangen werden? Wie wird sie erkennbar? Wie zeigt sie sich heute noch?
Und unter welchen Maßnahmen mussten die Stuttgarter Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit leiden?

Workshop Ein Stolperstein und seine Geschichte

Stolpersteine – jede und jeder kennt heute die in die Straße eingelassenen Erinnerungszeichen an die Opfer des Nationalsozialismus. Aber wo kommt diese Idee eigentlich her? Was hat es mit den Stolpersteinen genau auf sich?
Diesen Fragen geht der Workshop am Beispiel des Stolpersteins für die jüdische Malerin Alice Haarburger (1891-1942) im Stadtarchiv Stuttgart nach.

Führung "Reichskristallnacht" – der Pogrom im November 1938

Die "Reichskristallnacht" war ein Wendepunkt in der Geschichte der nationalsozialistischen Judenfeindschaft. Sie markiert den Übergang von der Verfolgung und Entrechtung zur offenen Verfolgung und zur staatlich sanktionierten Gewaltanwendung.

Virtueller Klassenraum

Interaktive digitale Führung zur Geschichte der Deportation der Jüdinnen und Juden von 1933 bis 1945

Gemišt Hier – Let's Talk About Democracy!

Gemišt Hier ist unser neues Jugendhaus-Programm für Jugendliche und junge Erwachsene. Und weil "Gemišt" auch heißt, dass Alle einen Platz bei uns haben, sind Jugendhäuser genau der richtige Ort dafür.

Demokratie Quiz

Das Team von „Lernort Geschichte“ und "Mitmachen Ehrensache" ist seit diesem Sommer mit ihrem Demokratie Quizrad unterwegs. In sieben Kategorien dürfen Wissens- und Meinungsfragen rund um die Themen politische Teilhabe, Vielfalt, Zivilcourage, Stadtleben, Stadtgeschichte, Zukunft und Mädchen*/Jungs* beantwortet werden.

Lebensläufe - קורות חיים

Michael Kashi kann in 90 Minuten nicht das Judentum von A bis Z erklären.
Er wird aus seinem Leben erzählen. Die Geschichte seiner Familie, einer Familie mit Migrations- und Einwanderungserfahrung, einem Leben mit Antisemitismuserfahrungen.

Web-App "Geschichte Online Stuttgart"

Die Web-App Go-Stuttgart verknüpft historische Orte und Gedenkorte zu Stuttgarts NS-Geschichte in einer virtuellen Karte des Stadtgebiets. Das Online-Angebot bietet darüber hinaus mit Biografien von Verfolgten, Helfern und Tätern, Straßennamen und Zeittafeln umfangreiche Recherche-Möglichkeiten zu der Zeit des Nationalsozialismus. Eine virtuelle Karte ermöglicht es, eigenständig auf Spurensuche zu den Themen Widerstand oder Verfolgung zu gehen.

Beratungsangebote im Kontext historisch-politischer Bildung

Das Team von Lernort Geschichte bietet kostenfreie Beratung zu vielfältigen Themen für unterschiedliche Zielgruppen an.

Unterrichtshilfe – Fenster zur Welt: Die Expansion Japans im Zweiten Weltkrieg

Die Unterrichtshilfe „Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg – Zerstörung der Demokratie und Verbrechen gegen die Menschlichkeit: Fenster zur Welt – Die Expansion Japans im Zweiten Weltkrieg“ ist eine unterstützende Materialsammlung für den Geschichtsunterricht und für Lehrkräfte konzipiert.

Stuttgarter Präventionsgespräche

Die Stuttgarter Präventionsgespräche – das ist eine Gesprächsreihe, bei der Expertinnen und Experten und das pädagogische Fachpublikum aus Stuttgart und Umgebung unterschiedliche Aspekte im Themenfeld Extremismus, Radikalisierung und Erinnerungskultur diskutieren können. Zu vier Terminen im Jahr laden wir eine Referentin oder einen Referenten ein, der oder die Einblicke in die Perspektiven seines oder ihres Fachgebiets und Implikationen für die pädagogische Praxis gibt. Gleichzeitig sollen die Präventionsgespräche aber auch ein Ort der Vernetzung und des Austauschs sein.